Trendy Japan

Viele Facetten der japanischen Pop-Kultur sind in Europa längst bekannt. Was nicht heißt, dass Japan nicht noch mit Überraschungen aufwarten könnte.

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Spätestens im Dog Café von Ebisu dürften viele ausländische Besucher ins Grübeln geraten. Zum Beispiel, weil die Karte wirklich Fleisch-lastig ist und die Dinner-Konversation sich hier und da als schwierig erweist.
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Immerhin hat die Klientel des Dog Cafés in der Regel nichts dagegen, wenn Herrchen oder Frauchen mitessen. Sie ahnen es schon: Hier wird für Hunde serviert. Um den vierbeinigen Begleiter zu verwöhnen, ist vielen Japanern nichts zu teuer.

Verwöhnprogramm im Maid-Café

Wer in Ebisu nicht auf den Hund, aber immerhin auf den Geschmack des Außergewöhnlichen gekommen ist, kann im Stadtviertel Akihabara alias „Electric Town“ weiter forschen.

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Nirgendwo sonst drängen sich so viele Spielecenter, Elektronikläden und Manga-Geschäfte auf so engem Raum. Zwischendrin werben Maid-Cafés für ihren Service.
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Im rüschigen Dienstbotenkleidchen begrüßen die Maids ihre „Hausherrn“ mit einem herzlichen „Willkommen zuhause“ und bedienen sie rundum zuvorkommend.

Japan wie gemalt

Zugegeben, das ist nicht jedermanns Geschmack. Andererseits ist Akihabara quasi die Heimat der japanischen Pop-Kultur und schon aus diesem Grund sehenswert.

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Und es ist das natürliche Biotop der „Otakus“: Menschen, die ihr ganzes Leben der Leidenschaft für Manga-Comics und Anime-Filme widmen und oft sogar komplett in Kostüm und Rolle ihrer Lieblings-Mangas schlüpfen.
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Wer den Manga eigentlich erfunden hat, ist heute zwar nicht mehr festzustellen – sicher ist aber, dass die Kalligrafie-Rollen des Kyotoer Kosan-ji Tempel aus dem 12. Jahrhundert heute nicht nur als nationaler Kunstschatz, sondern auch als erste „Manga“ Japans gelten.
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